Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

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Themenbereich: Abfall
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Es wurden 18 Hintergrundinformationen zu den ausgewählten Kriterien gefunden.

 

Ist-Analyse Abfall

Was haben wir schon – was brauchen wir noch?Bevor die derzeitige Situation verbessert werden kann, sollte man sich zuerst ein Bild davon machen. Mit einer Ist-Analyse kann herausgefunden werden, in welchen Bereichen ohnehin schon viel geleistet wird, in welchen Bereichen Defizite vorliegen und wo Einsparungspotenziale vorhanden sind. Für den Bereich der Abfallvermeidung eignet sich besonders eine Input/Output-Analyse - Erhebungsblätter zum Downloaden können dabei sehr hilfreich sein.
 

Grundsätzliches über Littering

Littering ist einer der ersten Schritte in der Abfallproblematik und hat ökologische, ökonomische wie auch soziale Folgen. Die Zusammenhänge, warum Abfall achtlos weggeworfen wird, sind dabei sehr unterschiedlich.Littering – was ist das genau?Littering, ein Wort aus dem Englischen, hält Einzug in unseren deutschen Sprachraum und verlangt eine genauere Betrachtung und Erklärung. Da es in der deutschen Sprache kein wirkliches Äquivalent dafür gibt, wird das Wort mit „achtlos weggeworfener Abfall im öffentlichen Raum“ oder mit „zumüllen“ bzw. „vermüllen“ übersetzt. Öffentliche Orte des Geschehens sind unter anderem Grünanlagen, Straßen, Gewässer oder Haltestellenbereiche.
 

Littering Deutschland

Eine nachhaltige Förderung des Umweltbewusstseins und zahlreiche Reinigungsaktionen bestimmten bis vor wenigen Jahren das Vorgehen Deutschlands gegen Littering. Die Vermittlung von Eigenverantwortung, Wertschätzung und Kreativität war und ist dabei ein wichtiger Schwerpunkt. Die Forderung nach Strafgeldern und strengerem Reglement wurde allerdings in einigen deutschen Städten immer lauter, da Verschmutzungen und Vandalismus zunahmen. Nichtsdestotrotz bleibt zu hoffen, dass der Fokus in erster Linie auf ein gesteigertes Umwelt- wie auch Wertebewusstsein gelegt wird.
 

Littering Schweiz

Bei unseren Schweizer Nachbarn steht der praktische Umweltschutz im Vordergrund. Darin wird Littering als ein Puzzle aus vielen Steinen gesehen und hat daher auch bei der Problemlösung unterschiedliche gleichberechtigte Aspekte zu bieten.
 

Littering USA

In den USA wird Littering als kriminelle Handlung angesehen. Die Schwerpunkte bei der Lösung der Littering-Problematik liegen in partizipativen Prozessen wie Müllsammelaktionen und Patenschaften von öffentlichen Bereichen und den damit verbundenen Säuberungsaktionen. Aber auch vermehrte Information in Form von Plakaten und Verbotsschildern sowie höhere Strafen kommen immer häufiger zum Einsatz. Auffallend ist, dass die soziale Kontrolle durch Bürger und die damit mögliche Beschämung von Personen, die sich durch Littering strafbar gemacht haben, zunimmt.
 

Littering Australien

In Australien hat die internationale Organisation Clean up the World ihren Ursprung. Neben Aktionen zum Abfallsammeln werden in der Gemeinschaft auch Umweltdaten erhoben und positive Beispiele und Lösungen publiziert.
 

Littering Singapur

Die südostasiatische Metropole wird laut einem englischen Spruch als „fine city“ bezeichnet. „Fine“ bedeutet neben seiner allgemeinen Definition „schön“ auch „Geldstrafe“ und zeigt damit die Doppeldeutigkeit der oftmals erzwungenen Sauberkeit der Stadt auf. Hohe Geld- und Arbeitsstrafen werden z.B. gegen Personen verhängt, die Müll achtlos auf die Straße werfen.
 

Littering global gesehen

In allen Ländern wird gelittert Littering betrifft nahezu alle Länder, aber nur wenige Staaten beschäftigen sich intensiver mit diesem Thema. Der Umgang mit Littering und die Lösungsansätze in den einzelne Ländern sind durchaus unterschiedlich.
 

Schule und Littering

Warum soll sich die Schule mit Littering beschäftigen?Gerade Jugendliche gehören zu den Hauptverursachern des Litterings. Die Gründe, warum gerade sie für zunehmende 'Vermüllung' mitverantwortlich sind, können in einer Rebellion und Auflehnung gegen unsere erwachsene Gesellschaft und deren Übereglement zu finden sein.
 

Abfallvermeidung und Energie sparen "auf den ersten Blick"

Die umweltberatung hat Aufkleber für die Erleichterung der Abfalltrennung und -vermeidung sowie für umweltfreundliches Handeln im Schulalltag entworfen.
 

Abfallarten: Gefährlich oder nicht – das ist hier die Frage

Um Strategien der Abfallvermeidung sinnvoll umsetzen zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Abfallarten es gibt. Nicht immer ist klar, wo die Trennung zwischen Restmüll und Problemstoffen liegt.
 

Indirektes Abfallaufkommen: Der „ökologische Rucksack“ ist manchmal ganz schön schwer!

Die Idee des „ökologischen Rucksacks“ beruht auf der Überlegung, wie man rechnerisch am besten vorgehen könnte, um die Menge an Natur zu verdeutlichen, die in jedem Sachgut steckt. Hier kann Schule ansetzen und ein Bewusstsein für den tatsächlichen „Preis“ eines Produktes schaffen.
 

Mülltrennen und mehr: Aspekte der Nachhaltigkeit in Schulprojekten

Die gesamte Müllproblematik – von der Müllentstehung bis zum Recycling – war viele Jahre wesentlicher Inhalt der Umweltbildung und wird nun auch zu einem Thema der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Aspekte der Nachhaltigkeit können sehr leicht in Schulprojekte integriert werden.
 

Die Input/Output-Analyse (Ist-Analyse)

Um einen Überblick über die in einer Schule anfallenden Abfallmengen und über mögliche Einsparungspotenziale zu bekommen, sollte eine Input-Output-Analyse gemacht werden. In dieser Analyse wird der Input (Einsatzstoffe) dem Output (Abfälle) gegenübergestellt.
 

Die Input/Output-Erhebung

Um sich einen Überblick der momentanen Situation machen zu können, ist eine Gegenüberstellung der angeschafften Einsatzstoffe (Input) und dem anfallenden Abfall (Output) anzuraten.
 

Indirektes Abfallaufkommen: Beispiele gibt es viele

Quellen für indirektes Abfallaufkommen sind sehr zahlreich zu finden - es ist nur notwendig, etwas genauer hinzusehen. Sie sind abhängig von örtlichen Gegebenheiten sehr unterschiedlich und auf den ersten Blick oft nicht ersichtlich.
 

Die Müllanalyse: Ein notwendiges Instrument der Quantifizierung

Müllanalysen (Abfallsortieranalysen) sind ein wichtiges Instrument zur Erfolgskontrolle von abfallwirtschaftlichen Maßnahmen. Die Ergebnisse der Müllanalyse dienen zur Masseberechnung pro Jahr und somit zur Erfüllung der Abfallnachweisverordnung, die eine jährliche Aufzeichnung der anfallenden Abfälle nach Art Menge, Herkunft und Verbleib vorsieht. Eine Restmüllanalyse liefert zudem wervolle Anhaltspunke bezüglich weiterer Vermeidungspotentiale.
 

Computer und Drucker - keine Erleichterung für die Umwelt!

So wichtig der Computer für die Ausbildung von SchülerInnen auch ist, so sollte man doch bedenken, wie belastend er für die Umwelt sein kann. Das heißt: Nur so viele Geräte anschaffen wie auch wirklich benötigt werden und für die 'alten' noch funktionsfähigen PCs nach Möglichkeit weitere Verwendungen wie z.B. die Weitergabe an Partnerschulen oder finanziell weniger gut gestellte SchülerInnen anstreben.Ökobilanz eines PCZur Herstellung eines Computers werden über 700 verschiedene Stoffe benötigt. Davon viele, die hochgiftigen Sondermüll darstellen. Der Ressourcenverbrauch beträgt mindestens 16 Tonnen - etwa zwei Drittel des Ressourcenverbrauchs bei der Herstellung eines Autos. Hinzu kommen riesige Mengen verschmutztes Wasser (soviel wie ein tägliches Bad in der Badewanne neun Monate lang), ein Stromverbrauch für zwei Durchschnittsfamilien jährlich, soviel Abfall wie jede BürgerIn jährlich produziert und drei Tonnen Kohlendioxid pur. Der ~contentlink_1|1376::ökologische Rucksack eines Computers ist also ganz schön schwer.