Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

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Themenbereich: Schul-Innen- und Außenräume
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Prinzipien hinter der Learnscapes-Idee

Die Anforderungen an die Schule und ihre Schulfreiflächen haben sich in den letzten Jahren stark erhöht. Unter Einbeziehung dieser so genannten Learnscape-Prinzipien werden kreative und hochqualitative Flächen geschaffen, die Möglichkeiten für Spiel, Spaß und Lernen bieten.
 

Wie entsteht unser Garten?

Beinahe alle Schulen, die Zugang zu einer Schulfreifläche besitzen, nutzen diese auch. Wenn eine Schaukel zu alt wird oder ein Kunstprojekt einen Raum zur Ausstellung braucht, wird das Schulgelände umgebaut oder um ein Gestaltungselement erweitert.
 

Geländegestaltung

Die Gestaltung des Schulfreiraumes hat zahlreichen Nutzungswünschen und Anforderungen gerecht zu werden. Dabei orientiert sich die Gestaltung auch an Prinzipien wie Ökologie und Nachhaltigkeit, Multifunktionalität und Veränderbarkeit sowie Gender Equality.
 

Funktionen von Schulgebäuden und Freiräumen

Der „Lernort Schule“ mit seinen Freiflächen Innen wie Außen, wird zunehmend auch Erfahrungs- und Erlebnisort für motorische und soziale Prozesse. Eine Herausforderung in der Gestaltung für SchülerInnen und LehrerInnen.
 

Learnscapes – Schulfreiräume nutzen

Das Entwickeln und Umgestalten von Schulgeländen ist mehr als eine Schulverschönerung. Die Nutzung der Schulfreiräume bedeutet vielmehr eine Brücke zu den Unterrichtsfächern zu schlagen und eine wertvolle Ergänzung des Unterrichts in den Klassenräumen anzubieten.
 

Ist-Analyse Schul-Innen- und Außenräume

Bevor es ans Wünschen und Planen geht, ist eine Ist-Analyse des Innen- bzw. Außenraumes sinnvoll. Hier hat sich die Bildung von Planungsgruppen sehr bewährt. Spannend dabei ist, wenn sowohl Kinder wie auch LehrerInnen oder Eltern eigene Gruppen bilden und die Räume aus ihrem Blickwinkel erkunden, um dann bei einer oder mehreren gemeinsamen Sitzungen Vorschläge und Ideen einbringen zu können.
 

Die IST-Analyse – die erste Kontaktaufnahme mit Außen

Bei der Erstellung einer Ist-Analyse ist es besonders wichtig schon von Beginn an die Kinder zu beteiligen. Das bedeutet auch, ihr Verhalten ihre Phantasien, Hoffnungen und Wünsche ernst zu nehmen und ihnen den entsprechenden Raum zu gewähren.
 

IST-Analyse in Innenräumen

In einem partizipativen Prozess mit SchülerInnen und LehrerInnen kann „RAUM“ über Wahrnehmungsübungen erlebt werden. Eine konkrete Analyse in einem weiteren Schritt gibt schließlich Auskunft, wie Innenräume jetzt genutzt werden und wie sie in Zukunft aussehen könnten.
 

Ausgangspunkt der Aktivitäten

Ein Gestaltungsprojekt ist nur dann erfolgreich, wenn sich alle Beteiligten mit dem Projekt identifizieren können. Der Weg dorthin ist oft ein weiter, aber durchaus ein lohnenswerter. So ist der Prozess der Planung und Gestaltung wichtiger als das eigentliche Ergebnis.
 

Gemeinsam Entwickeln und Wünsche artikulieren

Kinder und Erwachsene haben oft unterschiedliche Vorstellungen wie ein Schulgelände aussehen soll. Eine genaue persönliche Analyse des Geländes sowie ein uneingeschränktes Forschen und Entwickeln von Ideen sollte dennoch für beide Seiten möglich sein.
 

Entscheidungsfindung

Nicht alle Wünsche lassen sich erfüllen. Es ist daher wichtig klarzulegen, was die häufigsten Wünsche sind und welche Funktionen für die neue Fläche Priorität haben. Danach kann eine Entscheidung erfolgen.
 

Finanzierung und Kontakt mit Behörden sowie Fachleuten

Um so richtig durchstarten zu können, müssen Bewilligungen z.B. von Seiten der Schulbehörde eingeholt werden. Weiters sollte eine klare Finanzierung vorliegen, die durch Förderungen, Hilfestellungen, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit passieren kann.
 

Widerstände gegen das Projekt

Im Laufe der Planung und Umgestaltung des Geländes können Probleme auftreten, die in keinem Fall entmutigen sollen. Sie sind natürlicher Teil des ganzen Projektes und tragen genauso wie die Freuden des Projektes zum Gelingen bei.
 

Beispiele eines partizipativen Planungsprozesses

Anhand eines Planungsbeispieles ist es oft leichter eigene Schritte zu setzen. Das Beispiel der HIB Boerhaavegasse/Wien ist nur eines von vielen - sehen Sie hier wie es gehen kann ...
 

Schulhofumgestaltung als Prozess

Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich wohl fühlen können, in denen sie sich gefahrlos bewegen, ihren Körper erfahren, in denen sie ihre Kreativität und Phantasie ausleben können. Orte der sozialen Kontakte, Orte, an denen kognitive Prozesse erprobt und Geborgenheit und Entspannung gefunden werden.
 

Schweizer Schulhöfe sind frei zugänglich

Toni Anderfuhren, 'Spielträumer'
 

Gender Equality - gleiche Chancen, Rechte und Pflichten

Heide Studer
 

Multifunktionalität planen

Alice Größinger und Karin Schwarz
 

Gestaltungselemente

Unterschiedliche Ausformungen des Geländes können dem Schulfreiraum eine zusätzliche Struktur und Gliederung geben. Zudem bieten sie eine Fülle an Spiel- und Nutzungsmöglichkeiten an.
 

Spielflächen, Wege, Plätze und Zäune ...

... sind wichtige Gestaltungselemente in der naturnahen Schulgartenumsetzung. Der Fülle an Möglichkeiten und Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Wir möchten Ihnen eine Einleitung zu diesem Thema geben.
 

Pflanzen

Die Bepflanzung hat für die naturnahe Gestaltung wohl die größte Bedeutung. Die Wahl der Pflanzen, die Art der Nutzung und der Aufwand an Pflege sind wichtige Kriterien bei der Gestaltung.
 

Gesamtkonzept statt Möblierung

Vesna Urlicic
 

Schulhofentwicklung – ein Kinderspiel?!

Lehrpläne der Schule wollen in den Kindern eine Vielfalt von Fähigkeiten fördern und entwickeln. Es geht um das wahre Lernen mit Köpfchen, aber auch um soziale und emotionale Kompetenzen. Der „Lebensraum Schule“ – also der Schulhof – muss hier wichtige Funktionen erfüllen.
 

Fragen zum Raum-Erlebnis

Um Raum in seiner Wirkungsweise und Bedeutung verstehen zu können ist es notwendig, sich mit allen Sinnen auf das Thema einzustellen. Ein Prozess, der sich auch schon deswegen lohnt, weil Kinder, aber auch Erwachsene dabei einiges über sich und ihre Bedürfnisse kennen lernen können.
 

Was tun, wenn ...

... Räume eng und ungemütlich sind oder Aggressionen hervorufen. In jedem Fall kein Grund zur Resignationen. Oft kann mit einfachen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. SchülerInnen haben eine Ist-Analyse in der Schule bzw. in ihrem Klassenraum durchgeführt und sind auf Problemsituationen gestoßen. Was tun? Hier eine kleine Auswahl von möglichen Lösungen auf häufig auftretende Fragen.
 

Raumlabor®

Die Idee hinter dem Raumlabor ist: Kinder und Erwachsenen die Wechselwirkung von Mensch und Raum, und deren bewussten Umgang damit, näher zu bringen. Eine Methode entwickelt von DI Margit Schwarz.
 

Raumlabor

Innenraum-ErlebenRaumbedingungen haben Auswirkungen auf die Lebensqualität von Menschen, auf Gesundheit, Haltung, Kommunikation, Lernen, Sozialverhalten, Einstellung zur Umwelt, usw. Jeder nimmt auf Räume Einfluss und trägt für sie Verantwortung.