Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Grundprinzipien der UNO Kinderrechtskonvention

Die Konvention schreibt die Mindeststandards für die Versorgung, den Schutz und die Beteiligung von Kindern am gesellschaftlichen Leben fest. Sie bauen auf vier Grundprinzipien auf:
  • Dem Grundrecht auf Überleben und persönliche Entwicklung. Es soll durch eine kindgerechte Grundversorgung garantiert werden. (Artikel 6)
  • Dem Prinzip der Gleichbehandlung. Kein Kind darf wegen seines Geschlechts, aufgrund von Behinderungen, seiner Staatsbürgerschaft oder Abstammung benachteiligt werden. (Artikel 2)
  • Dem Prinzip des 'besten Interesses' des Kindes. Bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen sollen die Interessen und Belange der Kinder vorangig berücksichtigt werden. (Artikel 3)
  • Der Achtung vor der Meinung des Kindes und dem Recht des Kindes auf Partizipation. (Artikel 12): Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife.


 UNICEF: UN -Konvention über die Rechte des Kindes
 Jugendbeteiligung
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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