Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Was tun, wenn ...

... Räume eng und ungemütlich sind oder Aggressionen hervorufen. In jedem Fall kein Grund zur Resignationen. Oft kann mit einfachen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. SchülerInnen haben eine Ist-Analyse in der Schule bzw. in ihrem Klassenraum durchgeführt und sind auf Problemsituationen gestoßen. Was tun? Hier eine kleine Auswahl von möglichen Lösungen auf häufig auftretende Fragen.
 

Zu eng?

  • Weite gewinnen durch Entrümpeln über Hüfthöhe (Achtung auf Kindergrößen)
  • gute Beleuchtung
  • helle Farben
  • neu organisieren und Verkehrswege minimieren

 

Labyrinth?

An einem gewöhnlichen Schultag werden die am häufigsten gegangenen Wege auf dem Zimmerboden markiert und in einem Plan eingezeichnet. Was sagt uns das entstandene 'Wegnetz'? Veränderungswünsche? Neuorganisation des Klassenzimmers?
 

Aggressionen - was tun?

  • Achtung und Respekt in Raum fassen
  • Gelegenheiten schaffen zum Sich-selber-Spüren
  • Eingangssituationen
  • Sitzordnungen verändern
  • Freiraum und Rückzugsberreiche schaffen
  • Kommunikation verschiedenster Art ermöglichen: Rednerpult bis Galerie
  • Beteiligung an Planungs- und Umsetzungsprozessen

 
Eine Englische Studie hat bewiesen, dass gemeinsames Entwickeln von Raum für die tatsächlichen Bedürfnisse von SchülerInnen das beste Mittel gegen Vandalismus, Aggressionen und Mobing ist.
 

Ungemütlich - und nun?

  • Phantasiereisen zu Wohlfühlorten (Innen und Außen). Diese Orte anschließend malen, zeichnen, beschreiben, vertonen etc. Die Ausdrücke gemeinsam übersetzen z.B. welche Farben passen zu einer süßen, weichen, kuscheligen Melodie? Welche Materialien, Formen usw. Langsam wird dann der Raum greifbar und umsetzbar.
  • Wir wünschen uns: Mehr Farbe, Vorhänge, eine Galerie, ein Rednerpult, Grünpflanzen usw.
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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