Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Computer und Drucker - keine Erleichterung für die Umwelt!

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So wichtig der Computer für die Ausbildung von SchülerInnen auch ist, so sollte man doch bedenken, wie belastend er für die Umwelt sein kann. Das heißt: Nur so viele Geräte anschaffen wie auch wirklich benötigt werden und für die 'alten' noch funktionsfähigen PCs nach Möglichkeit weitere Verwendungen wie z.B. die Weitergabe an Partnerschulen oder finanziell weniger gut gestellte SchülerInnen anstreben.

Ökobilanz eines PC

Zur Herstellung eines Computers werden über 700 verschiedene Stoffe benötigt. Davon viele, die hochgiftigen Sondermüll darstellen. Der Ressourcenverbrauch beträgt mindestens 16 Tonnen - etwa zwei Drittel des Ressourcenverbrauchs bei der Herstellung eines Autos. Hinzu kommen riesige Mengen verschmutztes Wasser (soviel wie ein tägliches Bad in der Badewanne neun Monate lang), ein Stromverbrauch für zwei Durchschnittsfamilien jährlich, soviel Abfall wie jede BürgerIn jährlich produziert und drei Tonnen Kohlendioxid pur. Der ~contentlink_1|1376::ökologische Rucksack eines Computers ist also ganz schön schwer.

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Toner und Tinten - es gibt Alternativen!

Der Einsatz von Laser- und Tintenstrahldruckern in Büros und Haushalten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Auch in der Schule wird viel gedruckt und damit ist ein Anstieg der Müllmengen durch verbrauchte Tonerkartuschen und Tintenpatronen zu verzeichnen. Leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen stellen in vielen Fällen “high-tech” Produkte dar und diese können im Mehrwegsystem geführt, wiederaufbereitet, wiederbefüllt oder zumindest entsprechend verwertet werden. Durch die Verwendung von wiederaufbereiteten Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden nicht nur Ressourcen, sondern auch das Budget der Schule geschont.
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-15

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