Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Computer und Notebooks im Öko-Check

Verbraucherinitiative gibt Tipps zum umweltbewussten Kauf von PC & Co.
 Geht man nach den Wünschen der meisten Verbraucher, dann sollen Computer vor allem schnell, leise, kompakt und preiswert sein. Umweltaspekte spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Zu Unrecht, meint die Verbraucherinitiative und gibt Tipps für den umweltgerechten Kauf von Computern und Notebooks.

Um einen PC zu fertigen, braucht man fast so viele Rohstoffe wie für ein Auto, knapp 20.000 Kilogramm. Giftige Produktionsabfälle, Energieverbrauch für Herstellung, Betrieb und Transport rund um den Globus tragen ein Übriges zur bedenklichen Ökobilanz der Geräte bei. 'Zwar hat sich in der Branche in puncto Umweltschutz vieles bewegt, doch können Verbraucher das kaum erkennen,' erläutert Ralf Schmidt-Pleschka, Umweltreferent der Verbraucherinitiative.

Ein wichtiger Grund dafür, so die Verbraucherinitiative, ist die unzureichende Kunden-Information. Eher verwirend denn aufklärend wirkt ein wahrer Dschungel aus verschiedenen Gütesiegeln und Kennzeichen. Allein sechs umweltbezogene Labels sind auf dem Markt. Manche beziehen sich ausschließlich auf den Energieverbrauch, andere - wie etwa der 'Blaue Engel' - sind umfassend. Jedes Kennzeichen hat seine eigenen Vergabekritierien.

Das ernüchternde Fazit der Verbraucherinitiative: Nicht einmal Computer-Händler wissen über die Umwelteigenschaften ihrer Produkte Bescheid, geschweige denn die Kunden. Und so fallen die durchaus vorhandenen umweltgerechten Geräte in der Masse kaum auf. Eine häufige Folge: So mancher Kunde ärgert sich nach dem unbedarften Kauf über unnötig hohe Energiekosten seines Gerätes. Wer beispielsweise auf das GEEA-Zeichen der 'Gemeinschaft Energielabel Deutschland' achtet, kann dagegen Stromverschwendung vermeiden und Geld sparen.

Die Verbraucherinitiative hat den Umwelt-Check sowie Tipps für den umweltbewussten Computer-Kauf in der achtseitigen Broschüre 'Computer' zusammengestellt. Sie kann bei der  Verbraucherinitiative bestellt werden.

Quelle:

 Naturkost.de
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-15

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