Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Littering Singapur

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Die südostasiatische Metropole wird laut einem englischen Spruch als „fine city“ bezeichnet. „Fine“ bedeutet neben seiner allgemeinen Definition „schön“ auch „Geldstrafe“ und zeigt damit die Doppeldeutigkeit der oftmals erzwungenen Sauberkeit der Stadt auf. Hohe Geld- und Arbeitsstrafen werden z.B. gegen Personen verhängt, die Müll achtlos auf die Straße werfen.

So war von 1992 bis 2004 der Verkauf von Kaugummi verboten. Gegen Vandalismus und Graffiti wird mit Prügel vorgegangen. Dass Verbote und Geldstrafen nur mit Kontrollmaßnahmen funktionieren, zeigen die Außenbezirke der Stadt. Hier wird trotz Schildern und Strafandrohungen fleißig gelittert. Zu starke Reglementierung, körperliche Strafen sowie zu wenig Ursachenforschung sind zu kritisieren.

Näheres zur nationalen Umweltorganisation und deren Aktionen finden Sie unter:
 NEA
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-20

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